Reformation. Bild und Bibel

Anlässlich des 500. Geburtstages des jüngeren Cranachs kommt die Kunst der Reformationszeit in den Blick. Die Reformation war auch eine Medienrevolution. Eine neue Wort- und Bildsprache entstand. Welche „Bilder“ findet der Glaube heute und wie wird diese Botschaft durch Medien, Bild und Sprache vermittelt?

Spuren des Lichts

Licht reflektierende Kreuze, die den Kirchenraum in ein neues Licht tauchen. Im Schein des Lichts wird man Teil des Raumes.

Das konnte man in verschiedenen Kirchen der Dekanate Coburg und Michelau in der Zeit vom 14. Mai bis 24. Juli 2016 erleben.

Die Lichtkreuze des Künstlers Ludger Hinse erschlossen die Symbolkraft des Kreuzes neu als Zeichen für Licht, Leben und Hoffnung in Überwindung von Hass, Gewalt und Tod. Auf Wander- und Pilgerwegen von Lichtkreuz zu Lichtkreuz konnte das Symbol der Christenheit bedacht und erlebt werden. Elf Gemeinden luden ein mit ihnen das vom Licht des Kreuzes beschienene Leben neu zu entdecken.

Farbe bekennen

Bilder im Spannungsfeld der Religionen

Tagung am 17./18.07.2015 an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

einen Bericht über die Tagung, die die Steuerungsgruppe 2015 als Antwort auf das Attentat auf Charlie Hébdo im Januar 2015 in Paris initiierte, finden Sie hier

REFORMATIO RESET

Pausenpoesie zum Neustarten

Gedichte setzen lyrische Pausenzeichen zum Abschalten und schaffen Frei-Zeiten für eine Reflexion über Gott und die Welt. Die Sprache der Poesie kann Menschen dabei helfen, sich zu sammeln, neue Kraft zu tanken und sich wieder dem Grundzustand der Schöpfung, paradiesisch-kindlicher Unbeschwertheit, anzunähern. Weiterlesen

SpielRaum Reformation in der Nürnberger Lorenzkirche

In der Zeit vom 23. April bis Ende Juni 2015 wurde es ein bisschen leerer in der Nürnberger St. Lorenzkirche. Der Innenraum wurde zum „SpielRaum Reformation“ umgebaut und über ein umfangreiches Rahmenprogramm passend zur Reformation neu genutzt.

Bürgersein in der digitalen Welt

Medienkonzil und Impulspapier zur Verantwortung im Internet

Im Themenjahr „Reformation. Bild und Bibel“ 2015 standen auch die neuen Medien im Blickpunkt, die nicht nur als technologischer Fortschritt begrüßt, sondern durchaus auch kritisch gesehen werden sollten. Beim Medienkonzil der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Christliche Publizistik der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg am 21./22.05.2015 im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg ging es um die Frage, wie man gleichzeitig die enormen Chancen des Internets nutzen und dennoch die Freiheit der Bürger bewahren kann. Weiterlesen

Nürnberg – Aug und Ohr Deutschlands

Nürnberg als Medienzentrum der Reformationszeit

Mit einer Sonderausstellung „Deutschlands Auge & Ohr – Nürnberg als Medienzentrum der Reformationszeit“ zeigten die Kunstsammlungen der Stadt Nürnberg vom 24. April bis 31. Oktober 2015 im Ausstellungsforum des Stadtmuseums Fembohaus eine kulturgeschichtliche Schau zur Reformation in der frühneuzeitlichen „Medienstadt“ Nürnberg. Zum Bericht

Bilder.Sturm.Flut

Das Projekt BilderSturmFlut lud Kirchengemeinden in Bayern dazu ein, sich mit den Blidern ihrer Kirche und deren Wirkweise zu beschäftigen. Die Regensburger Neupfarrkirche nutzte die Passionszeit 2015 für die Umsetzung des Konzeptes im Rahmen eines Pilotprojektes für Bayern. Die Kirche eignete sich im besonderen Maße, da sie ihr Bildprogramm immer wieder verändert hat und das Bildprogramm zu diesem Zeitpunkt auch wieder in der Diskussion war. Daraus entstand in Zusammenarbeit mit dem Gottesdienst in Nürnberg (Christof Hechtel und Kirchenpädagogin Andrea Felsenstein-Roßberg ) eine Arbeitshilfe, die andere Gemeinden ermutigt, ein derartiges Projekt zu beginnen. Das Projekt lädt ein, über die Bilder in der Kirche, die eigenen Sehgewohnheiten und die Möglichkeit von Veränderungen und Neuwahrnehmungen ins Gespräch zu kommen (Flyer Neupfarrkirche).

Bildungsprojekt: Nürnberg – Stadt der Reformation

Für Schulklassen und andere Jugendgruppen

Am interaktiven Lernort für Geschichte und Kultur in der Jugendherberge Nürnberg wird in drei kurzen Filmmodulen anschaulich dargestellt, welche Bedeutung Nürnberg als Reichs- und Handelsstadt im Mittelalter hatte und welche Ereignisse zur Reformation führten. Produziert wurden die Filme mit Unterstützung des Bayerischen Rundfunks. Sie bilden die Grundlage für weitere Recherchen der Schüler und geben Impulse für eigene Spurensuchen an den historischen Stätten Nürnbergs. Die gesammelten Eindrücke werden anschließend in der Klasse präsentiert und diskutiert. An Laptops und mit aktiver Audio- und Videoarbeit können sie Themen bearbeiten und sich Inhalte via Internet mit nach Hause nehmen. So wird der Transfer in den schulischen und persönlichen Alltag sichergestellt. Weiterlesen