Reformationsjubiläum in Bayern
Haus der Bayerischen Geschichte begrüßt 150.000 Besucher

Das Haus der Bayerischen Geschichte freut sich mit seinen Mitveranstaltern über 150.000 Besucher, davon allein 90.000 im Hauptteil der Landesausstellung auf der Veste.  Am Montag, den 18. September, begrüßten Coburgs Oberbürgermeister Norbert Tessmer, der Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte Dr. Richard Loibl und der Direktor der Kunstsammlungen Dr. Klaus Weschenfelder Julia und Mathias Kraus aus Behringersmühle. Das Ehepaar Kraus wurde mit einem „Luther“-Paket überrascht, das neben dem Ausstellungskatalog und einer Veste-Monographie, Luthersocken und Coburger Schmätzchen enthielt. Als Anreiz für das nächste Jahr bekamen sie zudem eine Eintrittskarte für die Bayerische Landesausstellung 2018 „Wald, Gebirg und Königstraum – Mythos Bayern“ im Kloster Ettal.

„Ritter, Bauern, Lutheraner“ übertrifft die Erwartungen

Dr. Richard Loibl, Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte, ist mit der Zwischenbilanz hoch zufrieden und fühlt sich in der Konzeption von „Ritter, Bauern, Lutheraner“ bestätigt: „Gerade weil wir einen besonderen Ansatz gewählt haben und dem Besucher einen tiefen Einblick in die Geschehnisse der Zeit bieten, übertrifft das Interesse unsere Erwartungen. Die Gäste in St. Moriz mit eingerechnet zählt die Landesausstellung an beiden Orten 150.000 Besuche. Jetzt freuen wir uns auf einen intensiven Endspurt bis zum 05. November!“

Landesausstellung touristischer und kultureller Magnet

Auch Coburgs Oberbürgermeisters Norbert Tessmer ist sehr zufrieden: „Die Landesausstellung hat sich als großartiger touristischer und kultureller Magnet für unsere Stadt herausgestellt. Neben dem Imagegewinn für unsere Stadt profitieren auch Hotels, Einzelhandel, Gastronomie und viele mehr von der Landesausstellung. Viele Besucher nutzen die Gelegenheit auch unsere Stadt Coburg ausgiebig kennenzulernen, das ist ein toller Nebeneffekt. Und ich hoffe sehr, dass die Gäste dann auch als Botschafter für unsere schöne Stadt fungieren.“

Authentischer Ort als Erfolgsgarant

„Martin Luther scheint etwas geahnt zu haben, als er 1530 argwöhnte, die Veste werde wegen der vielen Besucher seinetwegen noch zu einer allgemeinen Wallfahrt werden“, vermutet Dr. Klaus Weschenfelder, Direktor der Kunstsammlungen auf der Veste. „Allein am letzten Samstag in den Sommerferien haben sich von den rund 5000 Besuchern der Museumsnacht auf der Veste 3000 die Ausstellung angeschaut. Das Erfolgsrezept ist die Kombination einer vorzüglichen historischen Ausstellung mit einem der bedeutendsten, weil authentischen Luther-Orte Deutschlands.“

Noch bis 05. November zu sehen

Noch bis zum 05. November haben die Besucher die Gelegenheit, durch die Bayerische Landesausstellung auf der Veste und in der Morizkirche in das Panorama der Zeit um 1500 einzutauchen.

 

© 2017 Sebastian Buff Photography, Direktor der Kunstsammlungen Dr. Klaus Weschenfelder, Coburgs Oberbürgermeister Norbert Tessmer, Julia und Mathias Kraus, Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte Dr. Richard Loibl

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