Reformationsjubiläum in Bayern
Geschichten auf Reise: Stationenweg
Reformation ist ein Europäisches Ereignis

Wenige historische Ereignisse haben europaweit so viel verändert wie die Reformation. Das gesellschaftliche Erdbeben, das vor 500 Jahren von Wittenberg, Zürich, Genf und vielen anderen Orten ausging, hat das Miteinander Europas verändert. Von Europa aus strahlte diese Bewegung auf andere Kontinente, prägte Kulturen und Regionen. Das zeigt der Europäische Stationenweg!

Im November 2016 in Genf gestartet knüpft er ein Band. Die Tour führt durch 19 europäische Länder. Das Geschichtenmobil macht Station in 67 Städten in 19 europäische Ländern. Städte in den Niederlanden und in Ungarn, in Slowenien und Irland werden ebenso angefahren wie Rom, Zürich, Worms und die Wartburg. Und auch in Bayern macht der Truck halt: In Coburg (15.04.), Augsburg (19.04.) und Nürnberg (22.04.)

36 Stunden lang wird jeweils Station gemacht: Regionale und ökumenische Partner laden zu einem Fest mit zahlreichen Veranstaltungen ein, um lokale Beziehungen zur Geschichte der Reformation aufzudecken.

Durch überraschende Inszenierungen wird lebendig, was war. Persönliche Erzählungen bezeugen, wie aktuell reformatorische Perspektiven sind.

Jede Station gibt eine Erinnerung mit zur Weltausstellung Reformation in der Lutherstadt Wittenberg.

Den Abschluss des Stationenweges bildet die Lutherstadt Wittenberg am 20. Mai nächsten Jahres, wenn dort die Weltausstellung Reformation „Tore der Freiheit“ eröffnet wird.

Das Team auf dem Truck – 15 Volunteers und ein Teammanager – sammeln Geschichten aus den Orten, die besucht werden. Im Truck sind all diese Geschichten zu erleben: als Video, als Audio oder auch in Texten. Und für alle, die sich für diese Geschichten interessieren, sind sie auf dem Blog „Geschichten auf Reisen“ gesammelt! Auf der wegsite: r2017.org zum Nachlesen! Anschauen! Anhören!

Und wer selbst eine Geschichte erzählen möchte, die die Welt hinterfragt oder verändert hat kann dies dort auch tun.