Reformationsjubiläum in Bayern
Trust and Try

Wittenberg, 30.08.2017. Im Zuge des Reformationsjubiläums gab es in der Lutherstadt Wittenberg über den Sommer elf
Konficamps. Am vorletzten waren die Mühldorfer Konfis dabei. Hier einige Reflektionen direkt von unseren jugendlichen Teilnehmern.

Zum Ende der Sommerferien sind wir Konfirmandinnen und Konfirmanden mit dem Zug ins Konficamp gefahren, um uns den Glauben an Gott näher zu bringen. Wir haben 500 Jahre Reformation gefeiert. Nach sieben Stunden Zugfahrt erreichten wir Wittenberg. Man konnte sich sehr gut mit den Konfileitern Frau Vogt, Paul und Paula unterhalten. Sie waren eine große Hilfe
beim Tragen von Gepäck und Umsteigen. Anfangs waren wir alle etwas skeptisch, was uns im Camp erwartet und ob wir uns nicht langweilen, aber hinterher hatten wir alle gute Laune. Ich war
sogar ein bisschen traurig, dass es schon zu Ende war.

Das jeweilige Tagesprogramm war gut geplant und wir hatten sogar zwischen den anstehenden Aufgaben etwas Freizeit. Auch über das Essen konnte man nicht klagen. Unsere Konfinachbarn aus Landsberg haben uns sehr in ihre Spiele eingebunden. Am Freitag haben wir die Lutherstadt
besichtigt und wir haben uns dort vieles angeschaut, sogar die Schlosskirche von Wittenberg, an der damals Martin Luther die 95 Thesen angeschlagen hatte. In der Kirche befindet sich Luthers Grab.

Wir haben verschiedene Workshops, die im Camp angeboten wurden, ausprobiert. Auch die Gottesdienste waren toll. Die Liedtexte wurden auf zwei großen Leinwänden eingeblendet, so
konnte jeder nach Herzenslust mitsingen. In den ganzen Sommerferien kamen 15.000 Konfirmandinnen und Konfirmanden in das Konficamp. Das Einzige, das mir nicht gefallen hat,
waren die sehr kalten Nächte, aber Frau Vogt und Paul konnte warme Decken und Wärmflaschen organisieren, so dass man es in den Schlafsäcken schön warm hatte.

Ich fand das Camp eine sehr tolle Erfahrung für mich und auch andere. Es hat viel Spaß gemacht die Workshops zu besuchen: Zum Beispiel Doc Motion – da konnte man mit Knete oder Playmobil Figuren einen Film über Martin Luther nachstellen.

Langeweile kam nie auf, denn es gab viele Attraktionen zu sehen.

Wir haben unsere Essensbeutel selbst gestaltet mit Spraydosen. Der Spaß stand an großer Stelle und den hatten wir auch. Eines der Spiele hieß Daumen raus, das hat mir am meisten Spaß gemacht. Wir haben da gesungen und getanzt.

Richtig cool war das Spiel „Pony“, nicht nur weil die Landsberger mitgemacht haben. In den Spielen ging es um miteinander Spaß haben, gemeinsam Singen und Tanzen. Ich würde es jedem mal empfehlen, da mitzumachen, wenn er die Gelegenheit bekommt. Es ist eine Erfahrung wert.

Anneliese Miess