Reformationsjubiläum in Bayern
Stadtteilspaziergänge

München ist auch eine evangelische Stadt. Mit fast 300.000 Mitgliedern und 69 Kirchengemeinden sind evangelische Geschichte und evangelisches Leben flächendeckend verbreitet und mit Händen zu greifen. Um diesen evangelischen Anteil im Leben der Stadt im Reformationsjahr deutlich zu machen und die vielen neuen Wege, die Kirche hier geht, hervorzuheben, hatte das Evangelische Bildungswerk München das Projekt „München mit anderen Augen sehen“ in großer Dichte 2016/2017 angeboten. Rund 20 Ehrenamtliche des Evangelischen Bildungswerkes München luden interessierte BesucherInnen ein, im Dialog verschiedene Stationen im Quartier zu erkunden.

Hier eine kleine Auswahl zu den Stadtteilspaziergängen zwischen Oktober 2016 und Oktober 2017:

  • „Wo versteckt sich der Giesinger Geist?“ Dieser Frage gingen BesucherInnen in Giesing nach.
  • Der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt zeigte den TeilnehmerInnen beim Stadtteilspaziergang „Spurensuche – das Münchner Handwerk“ die Handwerker, die heute noch in der Altstadt von München aktiv sind.
  • Dass der erste Gebetsraum der Protestanten in München im Ballsaal (d.h. der Turnhalle) der Residenz war, gab es im Spaziergang „Evangelisch! Stätten und Profile protestantischen Lebens“ zu erfahren.
  • Dass es in der koptischen Kirche in Berg am Laim einen besonderen Brauch mit einem hängenden Straußenei zu bestaunen gibt, erfuhren die BesucherInnen beim Stadtteilspaziergang „Spaltung überwinden, Gemeinschaft leben – Ökumene in Berg am Laim“.

Insgesamt führten die Ehrenamtlichen des Projektes „München mit anderen Augen sehen“ von Oktober 2016 bis Oktober 2017 30 Spaziergänge mit insgesamt 337 TeilnehmerInnen durch.

© Irmi Sedlmayr