Reformationsjubiläum in Bayern
Reformationskonzerte in der Hallertau
Abensberg 22. Oktober 2017

Das Projekt entstand aufgrund der Idee vom Mainburger Pfarrer Frank Möwes, in der katholisch geprägten Hallertau das Thema „Reformation und Ökumene“ dadurch musikalisch deutlich zu machen, dass viele Laien-Musiker*innen der Region sich zusammentun, ein Konzertprogramm erarbeiten und an verschiedenen Orten konzertieren. Waren zuerst drei Orte im Gespräch, erweiterte sich die Konzertreihe noch um ein viertes. Die Organisation (Musiker*innen, Konzertorte, Werbung etc.) lag in den Händen von Pfarrer Möwes, die musikalische Leitung hatte Erwin Weber aus Moosburg.

Von Anfang an war die Sinfonie Nr. 5, d-moll „Reformationssinfonie“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy im Blick, sowie ein neues Werk des Landshuter Filmkomponisten Gerhard Boesl, der sich zu seiner Musik eine vorausgehende Andacht wünschte.

Es ließ sich alles realisieren. Musiker*innen des „Kammerorchesters Moosburg“ und des Projekts „Hallertauer Kammerorchester“ fanden zu einem 52-köpfigen Orchester zusammen und trafen sich zu sechs Proben. Gerhard Boesl komponierte „Der Nachtwanderer“ und Pfarrer Frank Möwes steuerte das geistliche Wort bei.

Gleichzeitig wurden jeweils die evangelischen und katholischen Gemeinden in den Orten der Konzerte als Kooperationspartner gefunden.

Insgesamt gelangen vier Konzerte, die ein begeistertes Feedback unter den Zuhörern und der Presse bekamen. Aber auch die Musiker*innen fanden bei dieser neuen Art der musikalischen Kooperation zusammen.

© Frank Möwes