Reformationsjubiläum in Bayern
Play Luther in Neunburg vorm Wald

60 Menschen versammeln sich in der Schwarzachtalhalle. Das Licht geht aus, die Bühnenbeleuchtung an, zwei Personen betreten die Bühne und diskutieren darüber, wer Evangelisch und Katholisch ist. Und warum eigentlich.

Und plötzlich wird man mit hineingenommen in die Gedanken Luthers. Jeder neue Gedanke ein Dreieck, aneinandergesteckt. Immer größer wird das Gebäude, eine Art Höhle, in der Luther zum Schluss sitzt.

Immer wieder geht es auch zurück in die Jetzt-Zeit, wird Luther reflektiert und werden seine Lieder neu gesungen. Schon ist wie im Flug die erste Hälfte vorbei.

„Anstrengend ist das schon – aber spannend“, so sind die Pausenreaktionen. Ja, man muss konzentriert mitdenken.

Auch im zweiten Teil wird es nicht leichter, was uns die Gruppe „Eure Formation“ mit dem Theaterstück Play Luther zumutet. Doch nach 90 Minuten sind alle Zuschauer begeistert – und erschöpft.

Schade nur, dass so wenig Zuschauer trotz massiver Werbung nach Neunburg gekommen sind. Vielleicht liegt es daran, dass man sich unter dem Titel „Play Luther“ so wenig vorstellen kann? Sicher ist: Man sollte Play Luther besuchen um mehr über Luther, seine Gedanken und seine Auswirkungen zu erfahren.

Pfr. Gerhard Beck,
im Namen der Veranstalter Kunstverein Unverdorben und Evang.-Luth. Kirchengemeinde Neunburg vorm Wald

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