Reformationsjubiläum in Bayern
„Lucas – Maler zu Wittenberg"
Ursensollen 10. Oktober 2017

Theater als besonderes Medium der Bildungsarbeit

Das Theaterstück „Lucas – Maler zu Wittenberg“ gab einen tiefen, spielerischen Einblick in die Reformationsgeschichte. Dies ist auch der Grund, warum wir als Bildungswerk uns für die Aufführung dieses Bild- und Musiktheaters entschieden haben.

Es wurde erkennbar, dass Martin Luther viel im Hause seines Freundes Lucas Cranach verkehrte und dort im Gespräch mit seinen Freunden viele Impulse für sein reformatorisches Denken bekommen hat.  Hier fiel auch die Entscheidung, Katharina von Bora, die Hausangestellte bei den Cranachs, zu heiraten.
Es wurde weiter deutlich, dass Lucas Cranach mit seinen Bildern, aber auch mit seinen Karikaturen Propagandist und Kämpfer für Luther und die Reformation war, zumal auch viele von Luthers  Schriften im Haus Cranach gedruckt wurden. Die theologischen, künstlerischen, politischen und wirtschaftlichen Konflikte und Widersprüche jener Zeit klangen in diesem Stück an und luden ein zur Auseinandersetzung mit der Geschichte der Reformation und ihren Auswirkungen bis in unsere Zeit.

© Diakonin Irene Elsner