Reformationsjubiläum in Bayern
Lobgesang
Erlangen 09. Juli 2017

Kaum ein Werk der Musikgeschichte ist so eng mit der Reformation verbunden wie der „Lobgesang“ von Felix Mendelssohn Bartholdy; das Werk ist eine Auftragskomposition der Stadt Leipzig zum 400. Jubiläum der Erfindung des Buchdrucks durch J. Gutenberg und wurde 1840 uraufgeführt. Der Text setzt sich aus Psalmen und einem Kirchenlied zusammen und behandelt neben dem überschwänglichen Lob Gottes den Weg aus der Finsternis zum Licht, wie er durch die Verbreitung von Wissen durch den Buchdruck und die Reformation möglich geworden ist.

Das Konzert mit dieser Symphonie-Kantate für Soli, Chor und Orchester (Katrin Küsswetter, Sopran; Solgerd Isalv, Mezzosopran; Tilman Lichdi, Tenor; Kantorei St.Matthäus; Mitglieder der Bamberger Symphoniker; Leitung: Susanne Hartwich-Düfel) bildete den Abschluss, das „Postludium“ des Erlanger Dekanats-Reformationsjubiläumswochenendes (begonnen hatte das Wochenende ebenfalls mit einem Konzert in der Neustädter Kirche).

Susanne Hartwich-Düfel
Foto: Theresia Graf