Reformationsjubiläum in Bayern
Konzert der Chöre aus der Kulmregion

Speichersdorf, 02.04.2017. Ein bis auf den letzten Seitenplatz besetztes Gotteshaus, musikalischer Genuss auf höchstem Niveau – so präsentierten sich die Chöre der Kirchengemeinden rund um den Rauhen Kulm am Sonntag, dem 2. April, in der Speichersdorfer Christuskirche. Als Projekt im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten zu 500 Jahre Reformation übertraf es die Erwartungen bei weitem.

Der Speichersdorfer Kirchenchor unter der Leitung von Dominik Fick eröffnete den Reigen der musikalischen Darbietungen mit „Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen“ (Satz über Psalm 121), „Da kann man nur staunen über Gott“ (Text und Satz von Hella Heinzmann) und „Komm zu uns mit deinem Wort“ (Text und Satz von Klaus Heizmann).

Die Begrüßung erfolgte durch Prodekan Pfarrer Dirk Grafe aus Wirbenz; Pfarrer Dr. André Fischer aus Grafenwöhr führte mit Lutherworten und verbindenden geistlichen Worten durch das Programm.

Der Kirchenchor Wirbenz unter der Leitung von Gertraud Burkhardt präsentierte sich mit „Herr, ich habe lieb die Stätte deines Hauses“ (Motette nach Psalm 26, Satz von Otto Süßman), „Glauben ist gemeinsam feiern“ (Text/Melodie Johannes Matthias Roth, Satz von Hans-Georg Stapff) und „Ich bin der Weinstock“ (Text/Melodie Hildegard Enders, Satz von Markus Nickel).

Mit dem Ohrwurm „Weitersagen, weitertragen“ (Satz von Johannes Nitsch) und „Christus ist vom Tod erstanden“ (Satz von Sven Österberg) stellte sich der Kirchenchor Neustadt am Kulm dem Publikum vor. Im Anschluss daran trugen das Vokal-X-tett unter der Leitung von Manuela Brand und Christine Pühl – als eine Art Zugabe – die Musikstücke „Denn er hat seinen Engeln befohlen“ (Satz von Felix Mendelssohn-Bartholdy) und „Amacing Grace“ (Satz von Markus Nickel) vor.

Die New Voices Eschenbach-Grafenwöhr, in voluminöser Besetzung von 30 Sängerinnen und Sängern unter der Leitung von Walter Thurn, boten musikalischen Kunstgenuss mit „Herr, wohin sonst sollten wir gehen“ (Satz von Thea Eichholz-Müller), „O Herr unser Gott, wie herrlich ist Dein Name“ (Text Klaus Heizmann, Melodie Michael W. Smith, Bearbeitung Joseph Linn) und „Liebe meines Lebens“ (Satz von Danny Plett).

Der offizielle Teil endete mit einem Gebet von Pfarrer Dirk Grafe und dem gemeinsam gesprochenen Vaterunser.

Ein gemeinsames Schlusslied „Verleih uns Frieden gnädiglich“ (Martin Luther 1529) leitete zum gemütlichen Teil über.

Bei Häppchen und Getränken tauschten sich die Sängerinnen und Sänger mit den Besuchern über das grandiose Konzert aus. Alles in alles war dies eine gelungene Veranstaltung.

© Heidi Lauterbach, Speichersdorf