Reformationsjubiläum in Bayern
KonfiCamp in Wittenberg

Am 31. Mai war es soweit: 15 Konfirmierte brachen zusammen mit dem Pfarrersehepaar Dreher und ihrer Jugendleiter-„Tochter“ nach Wittenberg auf und stießen schon im Zug auf 25 Friedberger Konfirmierte mit ihren 10 Leitern, also eine Gruppe aus der ehemaligen Gemeinde der Drehers.

Die 53 „Fried-Nürnberger“, wie sich die Gruppe unter Pfarrerin Drehers Leitung fortan nannte, sollte am ersten von elf fünftägigen KonfiCamps in Wittenberg teilnehmen. Jeweils mittwochs bis sonntags werden bis September elf KonfiCamps in Wittenberg stattfinden. Wöchentlich werden bis zu 1.500 Teilnehmer und mehrere hundert Leiter auf dem Camp arbeiten, leben und lachen. Die Zeltstadt besteht aus 16 Zeltdörfern à neun 12-Personen-Zelten und je einem 10 m x 15 m großen Gemeinschaftszelt sowie einem Großzelt, vier Verpflegungszelten, mehreren Pavillions und diversen anderen Einrichtungen. An den drei Vormittagen wurden die Themen Identität, Vertrauen sowie Handeln bearbeitet. Jedes Thema wurde morgens im Großzelt mit einem Filmclip vorgestellt. Anschließend begaben sich die Gruppen in ihr jeweiliges Zeltdorf, wo sie am Vormittag die Themen in ihrer eigenen Gemeinde vertieften. Den Konfis wurde in den gemeinsamen Tagen die Rechtfertigungslehre Luthers von den dreizehn Leitern altersgerecht und lebensnah nähergebracht.

Am Nachmittag standen unterschiedliche Workshops aus verschiedenen Bereichen sowie freie Angebote zur Wahl, vom Omprotheater bis zur Schmiedekunst wurde wirklich Unterschiedlichstes von den Jugendlichen besucht. Vor allem trafen hier die Jugendlichen aus allen Gemeinden aufeinander und konnten sich näher kennenlernen. Abends gab es wieder ein gemeinsames Programm für alle: KonfiCamp-Party, Disco und Galaabend im Großzelt. Besonders begeisternd war das abendfüllende, große Rollenspiel der Luther-Verschwörung auf dem Camp-Gelände, zumal die beiden Nürnberger Kleingruppen Platz 1 und 2 belegten.

Die Fried-Nürnberger ließen die Abende mit Liedern und einer Andacht in der eigenen Gruppe ausklingen, wobei Pfarrerin Alexandra Dreher oder Pfarrer Matthias Dreher die Gelegenheit nutzte, den Bezug des Tagesthemas zu Luther herzustellen. Auch ein Ausflug  in die Stadt Wittenberg stand auf dem Programm: Die Fried-Nürnberger konnten gleich am Donnerstag bei einer Stadtführung auf den Spuren Luthers wandeln, geführt wurden sie dabei von Schülern der 7. Klasse einer Wittenberger Gesamtschule, und im 360°-Panorama des Künstlers Yadegar Asisi in das Leben des Reformators eintauchen.

Abschließend bleibt zu sagen, dass die Fried-Nürnberg-Kooperation ein voller Erfolg war. Jede Gemeinde konnte ihre besonderen Gaben beisteuern. Sie wuchsen als Gruppe zusammen, hatten viel Spaß miteinander und tauschen sich auch nach dem Camp noch regelmäßig in ihrer WhatsApp-Gruppe aus.

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