Reformationsjubiläum in Bayern
Konfi-Camp Wittenberg

Wittenberg. Am 19. Juli 2017 fuhren wir mit 28 Konfirmandinnen und Konfirmanden, vier jugendlichen ehrenamtlichen Mitarbeitenden und dem Vikar unserer Gemeinde nach Wittenberg. Gemeinsam mit uns im Bus unterwegs war die Konfirmandengruppe aus Fürth-Dambach mit Pfarrer Rüdiger Popp.

In Wittenberg auf dem Gelände angekommen, bezogen wir unsere Zelte und nahmen am Abend am „Welcome-Abend“ im Großzelt teil.

Die kommenden drei (ganzen) Tage hatten eine gemeinsame Struktur: nach dem Frühstück im großen Zelt im Unterzentrum trafen wir uns zum Einstieg ins jeweilige Thema mit allen am Konfi-Camp Teilnehmenden im Großzelt. Ein Interview und eine Filmszene erleichterten den Einstieg ins Thema. Am Donnerstag ging es um das Thema „Identität“ und darum, dass der Mensch mehr ist als die Summe seiner Leistung. Thema am Freitag war „Vertrauen“ – gegen die Angst, nicht genug zu sein vor Gott, vor mir selber und vor anderen. Inhalt am Samstag war die Frage, wie wir unseren Glauben und die Erfahrung der Liebe Gottes in unserem eigenen Leben konkret in Handeln umsetzen können. Die biblischen Texte dazu waren der Bergpredigtabschnitt vom Schätzesammeln und Sorgen (Do.), Psalm 23 (Fr.) und der barmherzige Samariter (Sa.).

Nach dem Mittagessen im Unterzentrum und der Mittagspause hatten die Konfis Gelegenheit, an den unterschiedlichsten Workshops teilzunehmen. Die Angebote waren unterteilt: das Symbol Herz stand für die eigenen fünf Sinne, die Hand für konkretes Handeln, eine Theatermaske für kreative Workshops und eine Glühlampe für eher kognitive Angebote.

Nach den Workshops hatten die Konfirmandinnen und Konfirmanden bis zum Abendessen wieder freie Zeit, die sie auch für verschiedene kreative und sportliche Angebote nutzen oder eben einfach „chillen“ konnten.

An einem der drei Nachmittage (für uns war es der Freitag) besuchten wir Wittenberg, erlebten eine Stadtführung mit Stadtkirche, Melanchthon- und Lutherhaus, besuchten das Asisi-Panorama und feierten vor der Rückkehr aufs Campgelände noch eine Andacht in der Schlosskirche.

Das Abendprogramm wurde wieder für alle gemeinsam angeboten: Am Donnerstag gab es ein großes, bestens vorbereitetes Planspiel „Die Lutherverschwörung“, in das auch die Teamer mit eingebunden waren. Die große „Konfi-Camp-Party“ stand am Freitagabend auf dem Programm. Am Samstag, dem letzten gemeinsamen Abend, feierten alle Teilnehmenden nach einer Konfi-Camp-Gala gemeinsam einen Abschlussgottesdienst.

An den Abenden gab es jeweils um 22:45 Uhr noch das freiwillige Angebot einer Abendandacht (für unsere Zeltstadt im „Dom“ genannten Meditationszelt), das von unserer Gruppe rege in Anspruch genommen wurde.

Die Teamer konnten sich danach noch (bis nach Mitternacht…) im schön gestalteten „Teamerdorf“ treffen, Kontakte knüpfen und sich von der Arbeit des Tages erholen.

Nach dem Packen, Putzen und Aufräumen am Sonntagmorgen trafen sich alle noch ein letztes Mal im Großzelt zu Sendung und Segen, bevor wir zu den Bussen aufbrachen und uns auf den Heimweg machten.

Das Konfi-Camp war eine wunderbare Erfahrung für uns alle, die die Konfirmandengruppe nachhaltig geprägt hat. Wir schätzen uns glücklich, dass wir (das Camp in) „Wittenberg“ mit den Konfis erleben durften!

Elisabeth und Erich Reuther

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