Reformationsjubiläum in Bayern
Kirche – Kunst – Reformation

Burgkirchen. Die feierliche Eröffnung der Skulptur auf der Kirchwiese erfolgte im Rahmen des Gottesdienstes an Pfingsten. Bürgermeister Johann Krichenbauer würdigte sie als aussagekräftiges Sinnbild für die  Schöpfung, die es gemeinsam zu erhalten gelte. Horst Renner, Holzbildhauer und künstlerischer Leiter erklärte: 500 Jahren Kirchentrennung könne man nicht feiern ohne das Verbindende in den Vordergrund zu stellen. Pfarrer Andreas Herden äußerte sich dankbar und begeistert über das Ergebnis der Arbeit des Künstlers mit fünf „Geschickten“ und vielen Einzelpersonen, Gruppen und Kreisen, die 95 Bretter gestaltet hatten. Die Vielfalt in Ausdruck und Inhalt von 95 Thesen-Brettern zeige den kreativen Reichtum der Gemeinde und gebe Zeugnis vom Glauben und der Auseinandersetzung der beteiligten Künstlerinnen und Künstler.

Schon vor einem Jahr war sich die Planungsgruppe mit Vertrauensfrau im Kirchenvorstand Monika Engelmann, Stephanie Griebler-Klinger und Pfarrer Andreas Herden mit dem Burgkirchener Künstler Horst Renner einig geworden über die Zielsetzung:

Mögen Nachbarn, Besucher und Gemeindeglieder weiterhin gute Gespräche und ermutigende Begegnungen haben mit Kirche – Kunst – Reformation auf unserer Kirchwiese.

Begegnungen anstiften und Menschen zusammenführen und das schon bei der Herstellung.

 

Text und Bild: Pfarrer Andreas Herden

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