Reformationsjubiläum in Bayern
Kirche.Kunst.Reformation
Burgkirchen 04. Juni 2017

Burgkirchen. Ein Brückenbauwerk, welches das Verbindende und gute Miteinander symbolisieren soll, aber auch für gruppendynamische Experimente des Aufeinanderzugehens taugen würde, steht jetzt auf der Wiese vor der evangelischen Dreifaltigkeitskirche. Am Pfingstsonntag wird es offiziell eingeweiht werden.

Aus Anlass des Luther-Jahres hat die evangelische Kirchengemeinde Burgkirchen das Projekt „Kirche-Kunst-Reformation“ in Angriff genommen. Die erste Beratung dafür fand übrigens vor einem Jahr statt. Der evangelische Horst Renner, Künstler und Holzbildhauer aus Gendorf, erklärte sich bereit, die Leitung für dieses Projekt zu übernehmen.

Der Kirchenvorstand bildete zusammen mit Horst Renner einen Arbeitskreis, dem die Vertrauensfrau Monika Engelmann, Stephanie Griebler-Klinger sowie Pfarrer Andreas Herden angehören. Bei ihren Überlegungen fanden es die Arbeitskreismitglieder reizvoll, die Dreiecksform der Dreifaltigkeitskirche aufzunehmen. Vor allem wollten sie nichts Trennendes und Abgrenzendes darstellen, sondern ein Kunstwerk schaffen, das für Annäherung und Versöhnung steht.

Pfarrer Andreas Herden erläutert: „450 Jahre, von 1517 bis 1967, bestimmte das Trennende das Verhältnis der reformatorischen Kirchen zur römisch-katholischen Kirche. Seit 50 Jahren nähern sich die Kirchen einander wieder an. Deswegen soll zur Freier von 500 Jahren Reformation jetzt das Zusammenführende im Vordergrund stehen. Das Trennende soll überwunden werden.“ In diesem Zusammenhang bemerkt Pfarrer Herden, dass in Burgkirchen die Ökumene sehr gepflegt werde.

Den vollständigen Zeitungsbericht (eingescannt) finden Sie hier

Text © Alt-Neuöttinger Anzeiger
Bild © Lisa Wolft

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