Reformationsjubiläum in Bayern
Kalender-Projekt „Ostendorfer im Detail“

Regensburg, Neupfarrkirche, 15.10.2016. Die Stadt widmete in Kooperation mit der Gemeinde der Neupfarrkirche ihren Jahreskalender 2017 dem Maler Michael Ostendorfer. Auf Anregung der Gemeinde wurden die 12 Monatsblätter nach Motiven aus dem Ostendorfer Altar zu gestaltet.

Der Kalender wurde beim Empfang der Stadt zum Regensburger Reformationstag 2016 (15.10.2016) der Öffentlichkeit vorgestellt und anschließend vom Kulturamt, dem Museum, der Tourist-Information, einer Buchhandlung und der Gemeinde verkauft (verabredet war, dass die Stadt Produktion des Kalenders übernahm, die Gemeinde dafür 100 Stück zur eigenen Verwertung erhielt. Diese wurden vor allem nach den Gottesdiensten verkauft).

Die Gemeinde brachte die 12 Kalenderblätter auf zwei großen Pinnwänden an und präsentierte diese zunächst im Eingangsbereich der Kirche neben der Kopie des Altars, die dort schon seit längerem stand (seit Anfang 2017 stehen Altar-Kopie und Pinnwände in der Südhalle der Kirche). So ist ein direkter Vergleich der Detail-Aufnahmen mit der Gesamtansicht des Altars möglich, was immer wieder zu neuen Wahrnehmungen führt. Bis auf weiteres sollen die Kalenderblätter und die Kopie des Altars gemeinsam präsentiert werden. Besucher/innen nutzen sehr gern die Gelegenheit (verstärkt während der Ostendorfer-Ausstellung im Museum), Gesamtansicht und Detail-Blätter zu studieren. Immer wieder werden die Blätter auch bei kleinen spontanen Führungen nach dem Gottesdienst erläutert. Das Bild – Programm des Ostendorfer Altars stand zudem im Mittelpunkt eines Themengottesdienstes zum Reformationsfest.

Bei fünf Veranstaltungen im August 2017 (in Zusammenarbeit mit dem Historischen Museum der Stadt Regensburg, wo der Ostendorfer-Altar den Mittelpunkt der Ostendorfer-Ausstellung bildet) wurde jeweils am Donnerstag um 12 Uhr zu einer „Kunstpause“ eingeladen: Dabei wurde der Altar unter den Gesichtspunkten von Theologie, Fotografie, Restaurierung, Geschichte und Kunstgeschichte interpretiert. Die Gemeinde hat die Themenbereiche Theologie (Pfarrer Ernst Reichold) und Fotografie (Jürgen M. Pietsch) übernommen und war bei allen Kunstpausen durch Frau Freudenberg vertreten, die begrüßte und die Referenten der Gemeinde vorstellte. Die „Kunstpausen“ wurden von allen Fachleuten sehr interessant gestaltet und stießen auf reges Interesse.

© Koschnitzke, Neupfarrkirche Regensburg

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