Reformationsjubiläum in Bayern
Das Gesangbuch als eigene Kunstform
Fürth 15. Januar bis 16. April 2017

Die Ausschmückung des Evangelisch-Lutherischen Gesangbuches als eigene Kunstform. So lautete der Titel einer Ausstellung von evangelischen Gesangbüchern, die vom 15. Januar bis zum 16. April 2017 in den Gemeinderäumen der Erlöserkirche zu sehen waren. Das deutsche Kirchenlied spielte von Beginn der Reformation an eine wesentliche Rolle.

Es vermittelte verständlich den reformatorischen Geist und half mit, den entstehenden Gottesdienst zu ordnen. Seit Anfang des 19. Jh. entwickelte sich das Gesangbuch immer mehr zum Patengeschenk für die Konfirmandinnen und Konfirmanden und wurde dabei immer kunstvoller gestaltet. Die Ausstellung von Karl Martz hat zahlreiche Menschen über das Dekanat Fürth hinaus die Schönheit und Vielfalt dieser Gesangbücher näher gebracht, die in extra angefertigten Vitrinen im Gemeindehaus der Erlöserkirche ausgestellt waren.

Durch Führungen hat Karl Martz auch vielen Gruppen aus dem Dekanat Fürth und den Nachbardekanaten einen Einblick gewährt. Die Ausstellung wurde am 5. April mit dem Vortrag „Das Gesangbuch – Kulturgut und/oder Gebrauchsobjekt“ von Universitätsmusikdirektor Prof. Dr. theol. Konrad Klek, Professor für Kirchenmusik an der FAU abgerundet.

© Pfarrerin Britta Müller