Reformationsjubiläum in Bayern
„Aufbruch – wieder von vorn“
Erlangen 30. März 2017

Die Reformation ist mehr als ein Ereignis in der Vergangenheit. Sie ist Aufbruch und Aufbrechen von Althergebrachten; ein Neuanfang, der sich auch heute noch ereignen kann. Von dieser Grundüberzeugung ging das Videoclip-Projekt „Aufbruch – Wieder von vorn aus“ bei BildungEvangelisch Erlangen aus. Gemeinsam mit dem Filmmacher und Medienpädagogen Gerald Arp wurde in zwei Drehbuch-Workshops und einem Schauspiel-Workshop das Konzept des Videoclips entwickelt und an einem Dreh-Wochenende umgesetzt.

In den Drehbuch-Workshops beschäftigten wir uns zunächst mit persönlich erlebten Aufbrüchen: Welche Rolle der Glauben dabei spielte und welche Funktion die Reformation als „Vorbild“ eines Aufbruchs für heute haben kann. In Einzel- und Gruppenarbeit entstand gemeinsam die Idee, wie wir dies im Videoclip filmisch umsetzen wollten: In dokumentarischen Szenen, die ineinander und miteinander spielen, Wege des Aufbruchs skizzieren und die Aufbruchs-Bewegung der Reformation dazu in Beziehung setzen. Den Rahmen bildet eine gemeinsame Anfangs- und Abschluss Sequenz, die um das Motiv des Aufbrechens kreist. Nach dem Drehwochenende wurde in einem gemeinsamen Treffen die Roh-Fassung des Videoclips angesehen und diskutiert.

Die Premiere des Videoclips fand am 09. Juli 2017 im Rahmen des großen Festwochenende zum Reformationsjubiläum im Kreuz und Quer, Haus der Kirche in Erlangen statt. Dort wurde unter Anwesenheit aller Mitwirkenden der Film vor einem gemischten Publikum präsentiert und anschließend in einer von Frau Prof. Johanna Haberer moderierten Gesprächsrunde diskutiert.

Zum Reformationstag 2017 wird der Video-Clip nun online zur freien Verfügung gestellt. Mögliche Einsatzgebereiche sind der Religionsunterricht, die Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen im kirchlichen Kontext sowie die andere gemeindepädagogische Kontexte.

© Julia Illner