Reformationsjubiläum in Bayern
„Alles Liebe, Martin Luther!“
München 20. Mai 2017

Eifrige Kinder, hilfsbereite Eltern und ein sehr engagiertes Team von Mitarbeiterinnen haben dazu beigetragen, dass die vielen Proben zwischen Januar und Mai 2017 und vor allem die Aufführung des Kindermusicals: „Alles Liebe, Martin Luther“ am 20.05.17 in der Nazarethkirche München-Bogenhausen ein großer Erfolg mit einer vollen Kirche (ca. 400 Gäste) wurden.

Schon bei den wochenlangen Vorbereitungen waren die 9 Tanzkinder, die 15 Theaterkinder,

die nicht nur spielten, sondern auch gesungen haben, voller Begeisterung mit von der Partie.

Das Jugendorchester begleitete den Kinderchor, der bei der Aufführung noch von Kindern des Schulchores der Fritz-Lutz-Grundschule verstärkt wurde.

Celine Sokolowski, die den Mönch Martin Luther spielte, berichtet von ihren Eindrücken dazu.

 

Hallo! Kannst Du dich kurz vorstellen? Warum hast du dich beim Kindermusical angemeldet?

Ich bin Celine, 9 Jahre und das ist meine Schwester Emily, 7 Jahre. Wir haben uns angemeldet, weil uns das letzte Krippenspiel in der Nazarethkirche so viel Spaß gemacht hat. Wir waren neugierig, um was es bei dem Stück geht und nach dem Musical: „Bartimäus“ vor 2 Jahren dachten wir uns, dass es bestimmt toll wird. Das Thema Luther hatten wir schon in der Schule gehabt, ich kannte also schon den Lebensweg ein bisschen, aber in Form dieser Geschichte,

in die heutige Zeit übertragen, ist es sicher auch für die Zuschauer interessant.

Wie war Dein Eindruck von der 1. Probe?

Naja, es war alles etwas konfus, wir haben kurz in die Geschichte reingeschnuppert und ein paar Lieder angesungen, aber so richtig vorstellen konnte ich mir das Ganze noch nicht. Auch fand ich es schwer, mich für eine der drei Gruppen zu entscheiden. Ich würde auch gerne beim Orchester mitspielen oder mittanzen. Aber ich glaube wenn ich den Luther spielen kann, dann ist das auch super. Mir macht Schauspielern Spaß und ich kann mir gut Texte merken.

Was dachtest Du Dir nach der Generalprobe?

Die Generalprobe lief total durcheinander. Wir konnten gar nicht das ganze Musical in Ruhe durchspielen, dauernd mussten wir unterbrechen, ich hatte den Eindruck das klappt nie.

Was dachtest Du Dir nach der Aufführung?

Ich war total stolz auf mich. Es war wunderbar und eigentlich hat doch alles geklappt. Auch die Headsets und Mikrofone. Die Leute im Publikum waren total begeistert und hörten gar nicht auf zu klatschen. Ich würde das sofort nochmal aufführen wollen, ist doch schade nur für ein einziges Mal den ganzen Aufwand. Die anderen Kinder sind so nett und mir ans Herz gewachsen und auch die Betreuerinnen, also die, die das ganze organisiert und geleitet haben.

Was hat Dir besonders Spaß gemacht?

Die Gruppenatmosphäre war toll. Es ist schön etwas anderes zu haben neben der Schule. Eine andere Gemeinschaft und etwas zusammen auf die Beine zu stellen. Alle arbeiten zusammen an etwas Besonderem. Das war toll und hat Spaß gemacht. Die Probensamstage waren auch schön, denn man hatte richtig Zeit. Die Zeit in den normalen Proben ging immer so schnell vorbei, ich könnte das ewig machen.

Würdest du wieder an so einem Projekt teilnehmen?

Auf jeden Fall!! Ich hoffe, dass ich nächstes Jahr im Gymi noch genug Zeit dafür haben werde. Aber ich denke schon. Und ich bin jetzt schon gespannt, welches Thema Pfarrerin Christine  Untch für nächstes Jahr aussuchen wird.

Christine Unch
Bild © Diana Schidlo

Kommende Veranstaltungen
Alle Veranstaltungen