Reformationsjubiläum in Bayern
Bilder fragen.
86150 Augsburg 14. September 2017

86150 Augsburg
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1525 schrieb Luther, Bilder seien als didaktisches Mittel erlaubt „zum ansehen, zum zeugnis, zum gedechtnis, zum zeychen.“ Damit wandte er sich gegen die Bilderstürmer und ihre Kunstfeindlichkeit. Sie als göttliche Idole zu sehen und anzubeten lehnte er ebenso wie die Bilderstürmer ab. Luther nahm aber Bilder nicht so ernst, sondern erkannte in ihnen vielmehr die pädagogischen Möglichkeiten, leseunkundigen Menschen die Geschichten der Bibel nahe zu bringen. Damit beförderte Luther paradoxerweise die Entwicklung der freien Kunst.

Die Augsburger Ausstellung lädt internationale Künstler*innen ein, sich mit dem Spannungsfeld der eigenen Position, des eigenen Bekennens – und das ist künstlerische Arbeit immer – und des Kunstverbots, das ja durchaus noch existiert, auseinanderzusetzen. 7 Positionen aktueller internationaler Kunst sollen in Form neuer künstlerischer Bilder einen Beitrag zu diesem Dialog darstellen.

Bild © Ulfried Vogt / pixelio

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